🗓 Aktualisiert am 26. Juli 2026 · EcoBack Redaktion
Sie saugt warme Raumluft an, kühlt sie ab und gibt sie zurück — die Abwärme geht über den Fensterschlauch nach draußen. Echte Kühlung, kein bloßer Umluft-Effekt.
Warum die PortaSplit ständig weg ist
Der Grund ist einfach: Sie ist die erste bezahlbare Split-Klimaanlage, die ein Mieter komplett ohne Bohren, ohne Fachbetrieb und ohne Kältemittel-Arbeiten montieren darf. Innen- und Außeneinheit verbindet ein flacher Schlauch (ca. 2,7 cm), der durchs gekippte Fenster passt — Split-Effizienz und Split-Ruhe, ohne Loch in der Wand. Genau die Lücke, in der Monoblock-Geräte immer Kompromiss waren.
Option 1: Clima Butler Split 2 (CB-3500) — gleiches Prinzip, lieferbar
Der Clima Butler Split 2 von Kälte Fischer arbeitet nach demselben Prinzip: getrennte Innen- und Außeneinheit, Verbindung durchs gekippte Fenster, keine Festinstallation. giga.de führt ihn mit rund 3,5 kW Kühlleistung und Inverter-Technik — also PortaSplit-Klasse. Er ist meist teurer, dafür verfügbar; erhältlich vor allem direkt beim Hersteller und im Fachhandel.
Option 2: Remko RKL-DC-Serie — die stärkere Wahl
Die Remko RKL-DC-Serie (deutscher Klimatechnik-Hersteller) nutzt ebenfalls das Zwei-Einheiten-Prinzip ohne Festinstallation und liegt laut Datenblatt bei rund 4,3 kW — spürbar mehr Reserve für große oder dachnahe Räume, in denen die 3,5-kW-Klasse an die Grenze kommt. Preislich spielt sie über der PortaSplit; wer sie erwägt, sollte vorher die nötige Kühlleistung fürs eigene Zimmer mit dem BTU-Rechner prüfen.
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Option 3: Monoblock als Sofortlösung — ehrlich gerechnet
Wenn es jetzt kühl werden muss, ist ein gutes Monoblock-Gerät die pragmatische Antwort: sofort lieferbar, deutlich günstiger, keine Außeneinheit. Die zwei ehrlichen Nachteile: Der Kompressor steht mit im Raum (lauter, gerade nachts) und der Wirkungsgrad ist niedriger. Was den Unterschied in der Praxis klein macht, ist eine saubere Fensterabdichtung am Kippfenster — ohne sie zieht die warme Luft direkt wieder herein. Unsere erprobten Empfehlungen nach Raumgröße stehen im großen Monoblock-Vergleich.
Option 4: Warten — wann das die richtige Wahl ist
- Warten lohnt sich, wenn dein Schlafzimmer nachts unter ~26 °C bleibt, du flexibel bist und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der Kategorie willst: Nachschub ist laut Fachblogs unterwegs und die verdoppelte Produktion wird die Verfügbarkeit im Lauf der Saison verbessern.
- Nicht warten solltest du bei akuter Hitze im Dachgeschoss, mit Baby/Senioren im Haushalt oder im Homeoffice unterm Dach — da zählt jede Woche, und ein Monoblock oder eine der zwei Alternativen löst das Problem sofort.
Häufige Fragen
Warum ist die Midea PortaSplit ständig ausverkauft?
Sie ist die erste bezahlbare Split-Klimaanlage, die sich ohne Bohren, Fachbetrieb und Kältemittel-Arbeiten montieren lässt — genau das, was Mieter seit Jahren suchen. Die Nachfrage ist so hoch, dass Midea die Produktion laut Branchenberichten von 3.000 auf 6.000 Geräte pro Tag verdoppelt hat und das Gerät trotzdem immer wieder vergriffen ist.
Welche Alternativen ohne Bohren gibt es zur PortaSplit?
Dokumentiert sind vor allem zwei Geräte mit demselben Prinzip (Innen- plus Außeneinheit, flacher Verbindungsschlauch durchs gekippte Fenster): der Clima Butler Split 2 (CB-3500) von Kälte Fischer mit rund 3,5 kW und Inverter-Technik sowie die Remko RKL-DC-Serie mit laut Datenblatt rund 4,3 kW. Beide sind meist teurer als die PortaSplit, aber lieferbar.
Lohnt es sich, auf PortaSplit-Nachschub zu warten?
Wenn dein Zimmer nachts unter 26 °C bleibt und du nicht akut leidest: ja, Nachschub ist laut Fachblogs unterwegs und die Produktion wurde verdoppelt. Wenn du jetzt kühlen musst, ist ein gutes Monoblock-Gerät mit sauberer Fensterabdichtung sofort verfügbar und deutlich günstiger — nur eben lauter und weniger effizient.
Ist eine Monoblock-Klimaanlage eine echte Alternative?
Als Sofortlösung ja: sofort lieferbar, günstiger, keine Außeneinheit nötig. Der Preis dafür ist mehr Lärm im Raum und ein höherer Stromverbrauch pro Kühlleistung. Entscheidend ist die Fensterabdichtung — ohne sie zieht die warme Luft direkt wieder herein.