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Midea Geräte: Was taugen sie in Tests?

Der größte Hausgerätehersteller der Welt steht hinter dem meistgesuchten Klimagerät Deutschlands — was öffentliche Quellen über die Midea Group sagen, warum die PortaSplit die Marke hier groß gemacht hat und wann eine andere Marke besser passt.

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🗓 Aktualisiert am 29. August 2026 · EcoBack Redaktion

„Midea — ist das eine gute Marke?" — die Frage ist berechtigt, denn die meisten kennen den Namen erst, seit die PortaSplit in jeder Hitzewelle ausverkauft ist. Dabei ist die Marke alles andere als neu. Wir testen nicht selbst: Diese Seite fasst zusammen, was öffentliche Quellen über die Midea Group sagen, und ordnet die beiden Midea-Geräte ein, die auf diesem Portal geführt werden.

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Kurz gesagt: Midea ist der größte Hausgerätehersteller der Welt — ein Fortune-Global-500-Konzern (2026: Platz 231, zum zehnten Mal in Folge gelistet), zu dem auch die Budgetmarke Comfee, das Haushaltsgeräte-Geschäft von Toshiba und der Augsburger Roboterbauer KUKA gehören. In Deutschland ist die Marke vor allem durch ein einziges Gerät groß geworden: die PortaSplit, die mobile Split-Klimaanlage ohne Bohren (~38 dB innen statt 55–65 dB beim Monoblock) — so gefragt, dass sie in Hitzewellen wiederholt ausverkauft war. Auf diesem Portal führen wir zwei Midea-Geräte: die PortaSplit (bei normalem Preis ca. 900–1.200 €) und den Keramik-Heizlüfter NTH20-17BR (1.200/2.000 W) fürs schnelle Aufheizen.
Passt die Kühlleistung zu deinem Raum?

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So funktioniert'sMobile Klimaanlage

Sie saugt warme Raumluft an, kühlt sie ab und gibt sie zurück — die Abwärme geht über den Fensterschlauch nach draußen. Echte Kühlung, kein bloßer Umluft-Effekt.

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Wer ist Midea?

Die Midea Group wurde 1968 im chinesischen Foshan gegründet und ist heute der größte Hausgerätehersteller der Welt (Übersicht bei Wikipedia): rund 190.000 Mitarbeiter, aktiv in über 200 Ländern, und nach eigenen Angaben 2026 auf Platz 231 der Fortune Global 500 — zum zehnten Mal in Folge auf dieser Liste. Zum Konzern gehört seit 2016 auch das Haushaltsgeräte-Geschäft von Toshiba; im selben Jahr übernahm Midea zudem den Augsburger Industrieroboter-Hersteller KUKA — der Konzern ist also längst auch Arbeitgeber in Deutschland.

Für den deutschsprachigen Markt sitzt die Midea Europe GmbH in Eschborn bei Frankfurt (Impressum der deutschen Midea-Seite); vertrieben werden hierzulande vor allem die Marken Midea, Comfee und Toshiba. Die Arbeitsteilung im Konzern: Midea ist die Hauptmarke, Comfee die Budgetmarke — gleiche Großserientechnik, gespart wird bei Comfee an Lautstärke, Effizienz und Ausstattung. Was das konkret bedeutet, steht im Comfee-Marken-Check.

Die zwei Midea-Geräte auf diesem Portal

Wir empfehlen nicht „die Marke", sondern zwei konkrete Geräte, die jeweils genau eine Aufgabe gut lösen:

GerätRolleEinsatzPreisbandLinks
Midea PortaSplit
Mobile Split-Klimaanlage
Kategorie-Bestseller — leises Split-Kühlen ohne Bohren, ohne InstallateurWohn- und Schlafräume; Kompressor hängt außen am gekippten Fensterca. 900–1.200 € (normaler Preis)Kauf-Check · Preis auf Amazon
Midea NTH20-17BR
Keramik-Heizlüfter, 2 Stufen
Heizlüfter-Empfehlung fürs schnelle Aufheizen — nicht für den DauerbetriebKleine Räume; 1.200/2.000 WPreis vor Ort prüfenStromkosten-Einordnung · Preis auf Amazon

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Ob die Kühlleistung der PortaSplit zu deinem Raum passt, klärt die Faustregel 340 BTU pro m² im BTU-Rechner; ob ein Heizlüfter überhaupt das richtige Heizgerät ist, die Übersicht sparsame Heizlüfter — bei 2.000 W ist schnelles Aufheizen die Stärke, Dauerheizen die teure Falle.

Der PortaSplit-Effekt: wie ein Gerät die Marke groß machte

Vor der PortaSplit war Midea in deutschen Wohnzimmern vor allem indirekt präsent — über Comfee-Geräte und als Fertiger hinter anderen Namen. Das änderte sich, als die PortaSplit eine Lücke traf, die der Markt jahrelang offen gelassen hatte: Split-Kühlung ohne Kernbohrung. Der laute Kompressor hängt außen am gekippten Fenster, innen bleiben etwa 38 dB — Monoblöcke liegen bauartbedingt bei 55–65 dB. Kein Installateur, keine 1.000 €+ Montagekosten, keine Genehmigungsfrage für Mieter. Warum das physikalisch den Unterschied macht, zeigt der Vergleich PortaSplit vs. Monoblock.

Die ehrliche Kehrseite des Erfolgs: Verfügbarkeit. Die PortaSplit ist in Deutschland immer wieder ausverkauft — Midea hat die Produktion laut Branchenberichten von 3.000 auf 6.000 Geräte pro Tag verdoppelt, trotzdem ist das Gerät in Hitzephasen häufig vergriffen, und gebraucht wird es teils teurer gehandelt als neu. Zwei Regeln daraus: antizyklisch kaufen (vor der Welle, nicht in ihr) und in der Knappheit keine Wucherpreise zahlen — welche Geräte ohne Bohren als Ersatz taugen, steht im Ratgeber PortaSplit ausverkauft: die Alternativen.

Wann lieber eine andere Marke?

SituationBessere WahlWarum
Budget deutlich unter 900 €, kleiner RaumComfee (gehört ebenfalls zur Midea Group)Monoblock ab ca. 250–320 € — hörbar lauter als die PortaSplit, aber die Kernfunktion fürs halbe Geld und weniger
Klassischer Monoblock gewünscht, Effizienz und Laufruhe wichtigDe'Longhi Pinguino PAC EX105A+++, in Messungen leiser als das Monoblock-Feld — bleibt aber bauartbedingt lauter als eine Split-Lösung

Der ehrliche Gegen-Check gilt auch andersherum: Wer dauerhaft leise kühlen will, ohne bohren zu dürfen, findet in der Preisklasse der PortaSplit derzeit schlicht keinen gleichwertigen Ersatz — genau deshalb ist sie so oft vergriffen. Die Alternativen sind Kompromisse bei Lautstärke oder Leistung, keine gleichwertigen Kopien.

Häufige Fragen

Ist Midea eine gute Marke?
Nach dem, was öffentliche Quellen hergeben: ja. Midea ist kein No-Name, sondern der größte Hausgerätehersteller der Welt — seit zehn Jahren in Folge in den Fortune Global 500, 2026 auf Platz 231. In Deutschland hat vor allem die PortaSplit gezeigt, was der Konzern kann: Sie hat die Kategorie „mobile Split-Klimaanlage ohne Bohren“ praktisch im Alleingang populär gemacht und war in Hitzewellen wiederholt ausverkauft. Wir haben die Geräte nicht selbst getestet; wir fassen öffentliche Quellen zusammen.

Wem gehört die Marke Midea?
Midea ist die Hauptmarke der Midea Group aus Foshan in China, gegründet 1968. Der Konzern beschäftigt rund 190.000 Mitarbeiter, ist in über 200 Ländern aktiv und stand 2026 zum zehnten Mal in Folge in den Fortune Global 500. Zur Gruppe gehören außerdem die Budgetmarke Comfee, seit 2016 das Haushaltsgeräte-Geschäft von Toshiba und der Augsburger Roboterhersteller KUKA. Europa-Sitz ist die Midea Europe GmbH in Eschborn bei Frankfurt.

Sind Midea und Comfee dasselbe?
Beide Marken gehören zur Midea Group, sind aber unterschiedlich positioniert: Midea ist die Hauptmarke — in Deutschland vor allem durch die PortaSplit bekannt —, Comfee die Budgetmarke. Die Grundtechnik kommt aus derselben Großserienproduktion; gespart wird bei Comfee an Lautstärke, Effizienz und Ausstattung, nicht an der Kernfunktion. Was das im Alltag bedeutet, steht im Comfee-Marken-Check auf diesem Portal.

Warum ist die Midea PortaSplit so oft ausverkauft?
Weil sie ein Problem löst, das sonst kein Gerät in dieser Preisklasse löst: Split-Kühlung mit außen hängendem Kompressor — innen etwa 38 dB statt der bauartbedingten 55–65 dB eines Monoblocks — ohne Kernbohrung und ohne Installateur. Die Nachfrage übersteigt in Hitzewellen regelmäßig das Angebot: Midea hat die Produktion laut Branchenberichten von 3.000 auf 6.000 Geräte pro Tag verdoppelt, trotzdem ist das Gerät in Hitzephasen häufig vergriffen. In der Knappheit gilt: keine Wucherpreise zahlen — es gibt Alternativen ohne Bohren.

Welche Midea-Geräte lohnen sich?
Auf diesem Portal führen wir zwei: die PortaSplit (mobile Split-Klimaanlage, bei normalem Preis ca. 900–1.200 €) als Referenz für leises Kühlen ohne Bohren und ohne Montagekosten — und den Keramik-Heizlüfter NTH20-17BR mit zwei Stufen (1.200/2.000 W) fürs schnelle Aufheizen kleiner Räume, nicht für den Dauerbetrieb. Beide erfüllen genau eine Aufgabe gut; wer etwas anderes braucht (Dauerheizung, große Räume, kleines Budget), fährt mit einer anderen Empfehlung besser.

Aktuelle Preise prüfen — die PortaSplit ist in Hitzeperioden erfahrungsgemäß schnell vergriffen:

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☀️
Kühlen ist mittags am billigstenGenau bei Hitze steckt am meisten Solarstrom im Netz — die Börsenpreise sind dann typischerweise am niedrigsten und abends am höchsten. Wer die Wohnung mittags vorkühlt statt abends gegenzuhalten, verschiebt den Verbrauch in die günstige Stunde. Ein Klimagerät ist damit genau der steuerbare Verbraucher, an dem sich ein dynamischer Tarif überhaupt erst rechnet.
Aktuelle Preiskurve →Was kostet mein Gerät? →Mit eigenem Solarstrom? →

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Vorkühlen automatisieren: eine WLAN-Steckdose mit Timer (ab ~10 €) schaltet das Gerät mittags ein — funktioniert nur, wenn dein Gerät nach Stromzufuhr von selbst wieder anläuft (Auto-Restart, steht im Handbuch).

Warum sich das Thema nicht mehr „aussitzen" lässt

Als Hitzetag zählt beim Deutschen Wetterdienst ein Tag über 30 °C. Deren Zahl hat sich in Deutschland von der Ausnahme zur Regel entwickelt:

3 von 50
Sommer mit mehr als 10 Hitzetagen — 1951–2000
12 von 25
dasselbe seit dem Jahr 2000
11,1
Hitzetage im Mittel 2025 — 2018 waren es rund 20

Was daraus folgt — und was nicht. Ein Klimagerät löst das Klimaproblem nicht, es verbraucht zusätzlich Strom; ehrlicher ist die Reihenfolge erst beschatten und lüften, dann kühlen, und den Verbrauch vorher durchrechnen. Was sich aber jedes Jahr wiederholt: In der Welle sind die guten Geräte innerhalb weniger Tage vergriffen oder teurer. Wer vor der Welle entscheidet, hat die Auswahl — das ist der einzige Zeitdruck, den wir hier behaupten.

Zahlen: Deutscher Wetterdienst / Umweltbundesamt (Hitzetage ≥ 30 °C, Flächenmittel Deutschland). UBA-Zeitreihe

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